MR Zentrum: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine weitere Spezialität stellt die Kombination der funktionellen Bildgebung mit nichtinvasiven Stimulationsverfahren, wie die transkranielle Magnetsimulation (TMS) dar.
 
Eine weitere Spezialität stellt die Kombination der funktionellen Bildgebung mit nichtinvasiven Stimulationsverfahren, wie die transkranielle Magnetsimulation (TMS) dar.
  
Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des [http://www.fMRI.at Windischberger fMRI labs]
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Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des [http://www.fMRI.at Windischberger fMRI labs] (englisch)

Aktuelle Version vom 4. Mai 2020, 18:30 Uhr

Das MR Zentrum der Medizinischen Universität Wien ist auf dem Gelände des AKH Wiens angesiedelt. Seit der Gründung werden hier unterschiedliche Bildgebungsmethoden zur klinischen und vorklinischen Forschung angewandt. Die Abteilung Magnetresonanz Physik des Zentrums für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik ist eine interdisziplinäre Forschungsgruppe. Sie verwendet Methoden der modernen Bildgebung (3 Tesla, 7 Tesla) um Forschungsfragen im Bereich der Grundlagenforschung bis hin zu Psychologie und Anwendungen im klinischen Bereich zu beantworten.

Das fMRI Windischberger lab hat sich auf Anwendungen im Bereich der funktionellen Bildgebung spezialisiert. Eine Besonderheit des MR-Zentrums ist ein Siemens Magnetom 7 Tesla MR-Scanner, der uns die Darstellung von kleinster Strukturen tief im Gehirn mit nie dagewesener Präzision erlaubt.

Wissenschaftler der fMRI Windischberger Gruppe konnten z.B. zeigen, dass mit dieser Technik Aktivität in emotionsverarbeitenden Strukturen wie der Amygdala auch über einen langen Zeitraum und viele Wiederholungen verlässlich gemessen werden kann. Während einer Aufgabe wurden Versuchspersonen emotionale Gesichtsausdrücke gezeigt und die Amygdala zeigte hierbei auch nach vielen Wiederholungen, unabhängig von der Art der Aufgabe und auch bei einer Wiederholung des Experiments eine robuste Aktivierung. Diese Amydgala Reproduzierbarkeitsstudie wurde unlängst im Top-Journal Neuroimage publiziert. Weitere Forschungsschwerpunkte der fMRI Hirnforschung umfassen

  • Kreativität und was im Gehirn bei einem Aha Moment passiert bzw. welche Netzwerke uns kreativ machen
  • Flugsicherheit und was ein Pilotengehirn besonders macht
  • Retinotopie und wie sich visuelle Verarbeitung bei Augenerkrankungen und nach der Behandlung verändern

Eine weitere Spezialität stellt die Kombination der funktionellen Bildgebung mit nichtinvasiven Stimulationsverfahren, wie die transkranielle Magnetsimulation (TMS) dar.

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Windischberger fMRI labs (englisch)