Kapitel XIX Gehirnrhythmen und Schlaf

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 Messinstrumente

  • EEG: Spannungsunterschiede im myV Bereich zw. Verschiedenen Elektroden werden gemessen (Elektrode, Verstärker, Computer), wenn es synchrone und unidirektionale synaptische potentialveränderungen in corticalen pyramidzellen gibt
  • MEG: misst die dabei entstehenden Magnetfelder
  • EEG-Rhytmen: alpha (8-12 Hz) bei ruhe und wachzustand mit geschlossenen augen, beta (13-30 Hz) signalisieren aktiven cortex, gamma (<30 Hz) bearbeitung anspuchsvoller kognitiver aufgaben & konzentrierter aufmerksamkeit, theta (4-7 Hz) best. Schlafstadien, delta (>4 Hz) Tiefschlafphase


Mechanismen und Funktionen von Gehirnrhythmen


  • synchrone Rhytmen entstehen durch: 1. einen zentrlen Taktgeber oder 2. gegenseitige erregung oder hemmung
  • Funktionen von Gehirnrhythmen...
  • epileptische krampfanfälle: generalisierter krampfanfall, partieller krampfanfall, 3-Hz EEG-Wellen


Schlafzyklus


  • non-rem-schlaf, rem-schlaf, ultradianer zyklus (90 min)
  • schlafstadium 1. entspanntes wachsein, alpha-wellen zu theta-wellen, augen rollen
  • schlafstadium 2. Schlafspindel (8-14 Hz) durch thalamischen schrittmacher & -Komplex (steile Wellen mit hoher amplitude), augen kommen quasi zum Stillstand
  • schlafstadium 3. delta-wellen mit hoher amplitude (weitgehend keine körper und augenbewegungen)
  • schlafstadium 4. 2 Hz
  • rem. Beta wellen, schnelle augenbewegungen


warum schlafen wir?



Funktionen von träumen und Rem-schlaf



Neuronale mechanismen des Schlafes


  • wachsein und aufsteigende retikuläre aktivierendes System: reguliert wachzustand, zerstörung führt zu non-rem-schlaf ähnlichem zustand
  • einschlafen und non-rem-stadium: meiste regionen basales vorderhirn zuständig für wachheit, aber: einige neurone feuern vermehrt im non-rem-stadium; inhärente rhytmik der thalamusneurone → Schlafspindeln, wird membranpotenzial im thalamus noch geringer → delta-wellen, verbindung cortex thalamus → synchronisation
  • mechanismen rem-schlaf: extrastriatäre areale visuelle areale (>Aktivierung), limbische aktivität, niedrigere aktivität im frontallappen
  • schlaffördernde faktoren... s. 681
  • genexpression beim schlafen und wachen...s. 683

Circadianer rhythmus


  • zeitgeber (hell-dunkel, temperatur und feuchtigkeitsschwankungen)
  • suprchiasmatischer kern
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