Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie:PR

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Inhaltsverzeichnis

Prüfungsfragen

Wer zählt international als Begründer der klinischen Psychologie?

  • Lightner Witmer

Was bedeutet NIMH?

National Institute of Mental Health

Wer war der Gründer des Wiener Institutes?

Karl Bühler

Was gehört zur Pathopsycholgie?

  • Symptomatologie, Phänomenologie (Erscheinungsweise)
  • Genese bzw. Pathogenese (Entstehung, Entwicklung)
  • Ätiologie (Verursachung)
  • Prognose (Verlauf)
  • Klassifikation (Einordnung)
  • Epidemiologie (Verbreitung)

Was bedeutet Ätiologie?

(Verursachung) alle relevanten genetischen, körperlichen, dispositionellen, Umwelt- und Situationsfaktoren, die mit Beginn der Erkrankung verbunden sind

Was bedeutet Epidemiologie?

Verbreitung einer Krankheit

Grundannahmen vom tiefenpsychologischen Modell?

  • Dynamische Unbewusste beeinflusst Verhalten
  • Konzentration auf psychische Konflikte in frühen Eltern-Kind-Beziehung und in traumatischen Erfahrungen
  • Strukturtheorie des psychischen Apparates nach Freud (Annahme von Es, Ich und Über-Ich)
  • Topologie des psychischen Apparates (Bewusstes, Vorbewusstes und Unbewusstes)

Bei welchem Modell geht es um Kommunikation zwischen Individuen? (oder so)

Interpersonelles

Auf wen geht die double-bind-theory zurück?

Gregory Bateson

Achse III DSM IV?

Achse V DSM IV?

  • Achse I Alle klinischen Syndrome und Störungen
  • Achse II Persönlichkeitsstörungen + geistige Behinderung
  • Achse III Medizinische Krankheitsfaktor, körperliche Störungen
  • Achse IV Psychosoziale und umgebungsbedingte Probleme, Umweltprobleme, die Diagnose, Behandlung, etc. beeinflussen
  • Achse V Allgemeine Einschätzung des Funktionsniveaus (GAF-Skala, 1-100)

Was sind psychologische Erhebungsverfahren?

  • Klinische Interviews
  • Psychologische Tests & Fragebögen
  • Selbstbeobachtung, Selbstverbalisation („innerer Dialog“)
  • Verhaltensbeobachtung

Mit was beschäftigt sich die Gesundheitspsychologie?

Vorsorge (Prävention) Erhaltung und Erlangung von Gesundheit gegenüber der Beseitigung von Krankheit

Was ist primäre Prävention?

Bei Vorliegen von Risikofaktoren soll akute Erkrankung verhindert werden

Hauptaufgaben von Coping?

  • Den Einfluss schädigender Umweltbedingungen reduzieren und die Aussicht auf Erholung verbessern
  • Negative Ereignisse oder Umstände tolerieren bzw. den Organismus an sie anpassen
  • Ein positives Selbstbild aufrecht erhalten
  • Das emotionale Gleichgewicht sichern
  • Befriedigende Beziehungen mit anderen Personen fortsetzen

Ebenen der Angst?

  • Physiologie
  • Emotionen
  • Kognitionen
  • Verhalten

Was steht bei Agoraphobie im Mittelpunkt?

as Gemeinsame an agoraphobischen Situationen ist, dass beim Auftreten von ausgeprägter Angst die Situation nur schwer zu verlassen wäre, keine Hilfe zur Verfügung stünde, oder es sehr peinlich wäre die Situation zu verlassen.


Was nannte Freud Angstneurose?

generalisierte Angststörung, frei flottierende Angst

Was bedeutet rezidivierend?

Tendenz zum wiederholten Auftreten

Von dem ist transaktionale Stressmodell?

Lazarus & Folkman

Was bedeutet Craving?

psychische Abhängigkeit (Kontrollverlust), unbändiges Verlangen

Modelle der Suchtentwicklung?

  • Modell mangelnder Verhaltenskontrolle
  • Modell negativer Affektregulation
  • Modell einer Disposition zur Suchtentwicklung
  • Biopsychosoziales Modell der Sucht

Was sind Opioide?

Morphium, Heroin, Kodein, Methadon

Was trifft auf Cannabinoide zu?

Was gehört zu den Sedativa und Hypnotika?

Tranquilizer, Benzos, Barbiturate

Wie kann man eine Agnosie beschreiben?

Sachen zwar beschreiben können, aber nicht wiedererkennen

Negativsymptomatik Schizophrenie?

  • Apathie
  • verflachte oder inadäquate Affekte
  • Emotionale Verflachung oder Affektverarmung
  • Asozialität, Kontaktmangel
  • Aktivitätsminderung
  • Verlangsamung kognitiver Prozesse, Sprachverarmung

Positivsymptomatik Schizophrenie?

  • Halluzinationen
  • Wahn
  • Zerfall der Assoziationen
  • Denkzerfahrenheit
  • Bizarres Ausdrucksverhalten

Ätiologie und Genese frühkindlicher Autismus?

Frühe Annahme:

  • Vernachlässigung durch Eltern oder Missbrauch führe zu Autismus

Folgende Faktoren sind an der Ätiologie und Genese autistischer Störungen beteiligt:

  • Genetische Faktoren Mehrere Gene, Chromosom 2, 7, 15 und X
  • Assoziierte körperliche Erkrankungen Erhöhtes Risiko für Epilepsie
  • Hirnschädigung bzw. Hirnfunktionsstörung Z.Bsp. Amygdala und Hippocampus, Erhöhte Myelinisierung�
  • Biochemische Anomalien Reduzierter Serotonin-Spiegel
  • Kognitive Störungen Aufmerksamkeit, Gedächtnis, logisches Denken, Lernen
  • Störungen der Sprachentwicklung „High functioning“ Autisten und Patienten mit Asperger zeigen korrekte Grammatik aber lebenslange Problematik mit Semantik und sozialem Gebrauch von Sprache; Deutliche Defizite im Gebrauch der nonverbalen Sprache bei allen Autisten
  • Emotionale Auffälligkeiten Emotionales Erleben und Erkennen von Emotionen gestört

Für was ist CERAD?

Consortium to Establish a Registry for Alzheimer's Disease Assessment Battery Standardisiertes Instrument zur Erfassung von klinischen, neuropathologischen und neuropsychologischen Symptomen einer AD. 11 Untertests.

Welche Namen verbindet man mit Schizóphrenie und dem Stressmodell

Zubin & Spring

In der Behandlung welcher Störung kommt flooding vor

Angststörungen

Womit beschäftigt sich die Klinische Psychologie

  • psychische Störungen
  • psychische Aspekte somatischer Störungen und Krankheiten

in

  • Forschung,
  • Diagnostik
  • Therapie


Wo kommt frei flottierende Angst vor?

generalisierte Angststörung

Was machte Jaspers

prägte den Begriff der Psychopathologie (Teilgebiet der Psychiatrie), die sich mit Mustern gestörten Erlebens und Verhaltens beschäftigt

Arten von Klassifikationen

  • Kategorial

Einzuteilende Erscheinungen sind in eindeutig voneinander zu trennende Klassen eingeteilt (Angststörung, Schizophrenie) Angehörigen einer Klasse sind relativ homogen Reliable Kategorisierung von den Beurteilern (Schulung, Training)

  • Dimensional

Kontinuierliche Verteilung der Phänomene -> jede Person weist gewissen Ausprägungsgrad auf Symptomatik der Störung nach Häufigkeit oder Ausprägungsgrad beurteilt

  • Typologisch

Idealkonfiguration, Prototyp

Welche Arten von Konfrontation gibt es

  • Exposition („exposure“)
  • Reaktionsverhinderung
  • Systematische Desensibilisierung (J.D. Wolpe)
  • Reizüberflutung („flooding“)
  • Graduierte Konfrontation, (Rimm & Masters, 1979)
  • Guided Imagery
  • Habituation

Kennzeichen der dysthymen Störung

  • Stimmung chronisch (mind. 2 Jahre), aber in geringerem Ausmaß beeinträchtigt
  • Depressive Verstimmung + 2-3 weitere Symptome
  • Verstimmung wird oft bei Ablenkung „vergessen“
  • Tendenz zu Weinattacken ohne bzw. bei geringfügigem Anlass

Wo kommen hypomanische Phasen vor

  • Bipolar II

Biologische Erklärungen für Schizophrenie

übermäßige Aktivität von Dopamin, Glutamat

Zu welchen Störungen gehört Apathie

  • depression
  • Schizophrenie
  • frontotemporallappen Amnesie
  • Autismus

Welche Aufgaben gfehören zur gesundheitspsychologie.

  • Prävention
  • Risikofaktorenkonzepte
  • Ressourcenwahrnehmung
  • Kritische Lebensereignisse
  • Soziale Unterstützung
  • Coping
  • Compliance

Welche Aufgaben gehören zur klinischen Psychologie

  • klinisch-psychologische Diagnostik
  • klinisch-psychologische Interventionen
  • einschätzung der umgebungsfaktoren (oder so ähnlich)

Richtige Aussagen zur Frontotemporal Amnesie

Demenz bei Pick-Krankheit (Auftreten zwischen 50 und 60)

  • Charakterveränderungen und Verlust sozialer Fähigkeiten
  • Euphorie, emotionaler Verflachung, Enthemmung
  • Sprachstörungen
  • keine neuritische Plaques und neurofibrilläre Verklumpungen

mit wem wird der Begriff konversionsamnesie verbunden

Freud Breuer